PODCAST BIKETOUR GLOBAL

Martin und ich quatschen 90 Minuten über meine Radreise in Südamerika! Hört rein!

Ich hatte die Ehre mit Martin von Biketour Global über meine Südamerikareise zu reden. Wir reden über Geschichten aus Kolumbien, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien und Brasilien, über das „als Frau alleine auf Tour sein“ und warum es gut ist, manchmal gar nicht so einen konkreten Plan zu haben. Viel Spaß!

Ein Kommentar

  1. Hallo Wiebke
    Ich habe gestern dein Gespräch mit Johanna Jahnke gehört und mir anschliessend gleich noch das mit Biketour Global gegönnt. Was du erzählt hast, hat mich sehr beeindruckt. Das Motto „einfach machen!“ und einige kleine Änlichkeiten zu dir in meinem Lebenslauf haben mich inspiriert, dir diesen Kommentar zu schreiben.
    Erstmal: Super spannend und interessant, was du gemacht hast und vor allen Dingen die positive Energie und der open minded spirit, den du rüberbringst. In der heutigen Zeit mit dem ganzen Trumpismus, Extremismus und dazu noch Corona eine echte Wohltat. Ich habe von Kolumbien und Mexiko aber auch anderen Ländern (z.B. Rumänien, Bosnien) von denen in den Mainstream-Medien meistens nur wenig positives berichtet wird, durch Bekannte und natürlich auch durch Youtube und Reiseblogs ein anderes Bild, nämlich so wie du es beschreibst, bekommen. Zum Thema alleine Reisen: Für mich ist das ebenfalls die intensivste Form unterwegs zu sein. Man ist automatisch (gezwungenermassen?) offen und fühlt sich frei und ungezwungen. Dabei sind mir schon einige Male tolle Begegnungen passiert: 1985 bin ich von meiner damaligen Heimat Osnabrück (auch Niedersachsen…) nach Florenz getrampt. Auf dem Rückweg hat mich eine super nette Schweizerin ein Stück mitgenommen. Wir haben uns ziemlich gut verstanden 🙂 1986 habe ich dann auch in Konstanz angefangen zu studieren und 1993 haben wir geheiratet. Seither leben wir in der Nähe vom Bodensee. Unsere 2 Töchter sind in deinem Alter und eine ist auch Lehrerin :-). Anfang 2003 mit 40, Job, Familie gut Essen und trinken, alles gemütlich unspektakulär in ruhigen Bahnen, kam ein Punkt – ich muss was machen! Mit grossen Bedenken und Selbstzweifeln angefangen mit Marathontraining aber dann im Oktober in Köln stolz gefinished und zwar exakt genau in der doppelten Zeit des damaligen Weltrekordes. Nur ein Zufall? Danach irgendwann hobbymässig mit Triathlon angefangen. 2010 war ich 4 Wochen alleine mit dem Velo in Norditalien Slowenien, Kroatien, Ungarn und Österreich unterwegs. Die Beschreibungen deiner Reise habe ich fast genau gleich erlebt: Neue Länder entdecken, sich überraschen lassen was der Tag so bringt, Leuten begegnen und sie kennenlernen. All inclusive Ferien auf die perfekte Art. 2018 dann auf einer Fähre einen Motorradfahrer aus Valencia getroffen, der auch alleine unterwegs war. Direkt anschliessend habe ich angefangen Spanisch zu lernen und wir haben uns seitdem schon ein paar Mal getroffen. 2019 beim Trancontinental Race (durch Johanna drauf gekommen) hier beim Dotwatching einen Fahrer – Fabian Rabe – im Mc Donalds hier um die Ecke aufgegabelt: Nur 10 min geredet aber das hat gereicht: Ich Gravel seitdem auch (ein bisschen). Er hat übrigens ein interessantes Interview mit seinem Coach Florian Bögge auf Youtube.
    Was ich letztendlich damit sagen will: Man soll sich nicht durch seine eigenen oder anderer Leute Bedenken davon abhalten lassen, Sachen (auch wenn es scheinbar nur kleine unwichtige sind) nicht zu machen. Das Leben wird dadurch soviel bunter. Das muss man sich immer wieder mal klar machen. Wahrscheinlich ist das auch ein Grund für mich, es hier zu posten und es schwarz auf weiss zu sehen.
    Zum Schluss: Ein dickes Kompliment noch einmal, mach einfach! (weiter so) und viel Spass beim Entdecken der neuen Heimat in dieser tollen Gegend hier auch wenn man bei dem Nebel momentan nicht soviel davon sieht.
    Viele Grüsse und always ride safe
    Michael

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